Saturday, 26. january 2008 6 26 /01 /Jan. /2008 10:45
  • 1. Dynamit - Dynamite Deluxe
  • 2. Zufällige Blicke RMX - Creme Fresh
  • 3. Fresh & Unbekannt - Huss & Hodn
  • 4. Wolves - Wu-Tang Clan
  • 5. Showtime III - Kollegah
von Thomas Euler - veröffentlicht in: Persönliche Top 5
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Saturday, 26. january 2008 6 26 /01 /Jan. /2008 08:30
Passend zum gestern erschienen Dynamite Deluxe Album "TNT" gibt es heute Dynamit auf die Ohren.
von Thomas Euler - veröffentlicht in: Start in den Tag
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Friday, 25. january 2008 5 25 /01 /Jan. /2008 09:51
Die amerikanische Jugendorganisation der PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), PETA2, hat den Libby Award für den größten Tierfreund unter den HipHop-Acts an Masta Killa vergeben.

Er konnte sich in der Publikumsabstimmung damit unter anderem gegen Dead Prez und K-OS durchsetzen. Das Wu-Tang Mitglied war bereits in einer Werbekampagne der PETA2 zu sehen, ist bekennender Vegetarier und ermuntert andere, dies auch zu werden.

(via AllHipHop)
von Thomas Euler - veröffentlicht in: News
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Friday, 25. january 2008 5 25 /01 /Jan. /2008 08:30
Damit der Tag direkt  mit einem positiven Vibe startet, gibt es künftig jeden Morgen ein erlesenes Stück Rapmusik auf die Ohren. Den Anfang machen Mos Def & Talib Kweli mit einer Liveperformance von What is Beef in der Chapelle Show.



von Thomas Euler - veröffentlicht in: Start in den Tag
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Thursday, 24. january 2008 4 24 /01 /Jan. /2008 21:08
1. Huss & Hodn - Jetzt Schämst Du Dich!

Mit wunderbaren Lines wie "Ein Gangsterrapper ist kein Gangster oder ist ein Müllmann Müll?" oder "etwas Schwul wieviel Schmuck du trägst, aber schön" und Beats mit dem Flavor der 90er, die dennoch nicht veraltet wirken legten Kurt Hustle und Hulk Hodn für mich das Highlight des HipHop-Jahres 2007 hin.

2. K.I.Z. - Hahnenkampf

Das Punchlinefeuerwerk schlechthin. Mit rabenschwarzem Humor, teils ins Groteske übersteigert ("70 Männer in ihr drin / ein Trojanisches Pferd") konnte sich die Berliner Crew einmal mehr in mein Herz spielen. Beats die sich wie gewohnt überall referenziell bedienen und hintergründig sozialkritische Lines ("Wir haben harten Sex, Kanacken Style / und danach nehm ich ihr die Arbeit weg") ohne Zeigefingermentalität tun ihr Übriges zum runden Gesamteindruck.

3. Redman - Red Gone Wild Thee Album

Die Erwartungen waren hoch - nach sechs Jahren wieder ein Album vom Redman, zumal das Album seit 2004 immer wieder verschoben wurde. Doch das Warten hat sich gelohnt. Zwar sind nicht ausnahmslos alle Tracks auf dem Album die Bombe (z.B. das eher nervige "Freestyle Freestyle"), doch als Gesamtwerk ist es ein rundes Ding mit leichtem Retrohauch.

4. Germany - Die Stunde der Wahrheit

Zum Zeitpunkt seines Soloalbumdebuts war Germany schon längst kein Unbekannter mehr,  Klan und den Werken mit seinem Sparringpartner Reno sei Dank. Das Album, das er im November dann dropte, überraschte mich dann jedoch ein wenig. Hatte man vielleicht mit einem punchlinelastigen Werk gerechnet, bekam man stattdessen weitestgehend ein Conscious-Album auf die Ohren. Und zwar ein durch und durch gelungenes, musikalisch wie textlich. Besonders erwähnen will ich auch die herzerwärmenden Skits, die Germanys Stiefvater eingesprochen hat und in denen er mit englischem Akzent über das Leben philosophiert.

5. Creme Fresh - Hast Du Feuer?

Die Münchner Crew zählt zu meinen persönlichen Neuentdeckungen des Jahres '07. Mit kreativen Beats, tollem Storytelling und einem Track (Public Relations), der mich nochmal erinnerte, wie sensibel ich in meinem Berufsfeld mit dem großen Wort "Wahrheit" umgehen muss, legten Sie mit Hast Du Feuer? ein Album hin, dass auf meinem MP3-Player auf Heavy Rotations ging.
von Thomas Euler - veröffentlicht in: Persönliche Top 5
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Thursday, 24. january 2008 4 24 /01 /Jan. /2008 21:01
Derzeit tut sich viel in der HipHop-Landschaft. Der erste deutsche Rapper wurde kürzlich angeschossen, andere werden mit Messern attackiert und wieder andere hängen ihr Mikrophon an den Nagel, weil ihnen eben diese Entwicklungen nicht zusagen. Seit ich mein erstes Rapalbum in den Händen hielt, hat sich einiges verändert. Auch Deutschland hat mittlerweile seine eigenen Gangsterrapper, East- und Westcoast fechten längst keine blutige Fede mehr aus, stattdessen hat sich der Dirty South seinen festen Platz auf der HipHop-Landkarte gesichert. Vorbei die Zeiten von Eimsbush und Put da Needle, an ihre Stelle sind Aggro Berlin, Optik, Ersguterjunge, Buckwheats, Selfmade Records und viele andere getreten. Backpacker sind von der HipHop-Avantgarde zum Mainstreamfeindbild mutiert und drei von vier Elementen sind zunehmend in Vergessenheit geraten. Kurzum: HipHop hat sich verändert.

Unverändert ist jedoch die Begeisterung, die HipHop in mir und meinen Mitautoren immer wieder auszulösen schafft. Auch wenn wir im Club (erschreckenderweise) mittlerweile oft zu den ältesten Semestern zählen, freuen wir uns wie kleine Kinder über ein gelungenes Set, das die Crowd zum Kochen bringt. Immernoch laufe ich mit weit aufgerissenen Augen an guten Pieces vorbei und immernoch ernte ich Blicke der Unverständnis, wenn ich mitten in der Stadt, scheinbar ohne Anlass, plötzlich laut auflache, weil mich die Punchline aus meinen Kopfhörern begeistert.

Daher war es naheliegend ein Blog aufzumachen und selbst initiativ zu werden, denn schon seit längerem missfällt mir die medial recht einseitige Darstellung von HipHop. Leicht erwächst so der Eindruck, dass es nur um Bling Bling, Bitches und dicke Schlitten gehe. Alles zwar keine schlechten Sachen per se, aber eben bei Weitem nicht das Einzige, was HipHop ausmacht. Eben jener zwar vorhandenen, aber unterrepräsentierten Vielfalt einen Raum zu bieten ist Ansinnen von Headspins. Damit richten wir uns ausdrücklich an alle Leute mit einem Interesse an HipHop, seien es eingefleischte Heads (wie unser Name ja schon deutlich macht) oder einfach nur neugierige Zeitgenossen.

Was könnt ihr hier künftig erwarten? Aktuelle News aus der HipHop-Welt in deutscher Sprache, nicht frei von persönlicher Note, Reviews der neusten Alben, Interviews mit Künstlern, Konzertberichte, etc. - eben das, was ihr von einem guten Magazin gewohnt seid, nur dass wir ins Internet anstatt auf Papier schreiben.

Ich rede von "wir", denn ein solch aufwändiges Projekt lässt sich nicht mal einfach so nebenbei realisieren. Deshalb freue ich mich, dass ich ein kleines, aber feines Team von Leuten gewinnen konnte, das mit Begeisterung und Elan dabei ist, um Headspins jeden Tag auf's Neue Leben einzuhauchen. Wer genau dieses ominöse Wir ist, könnt ihr hier sehen. Jetzt aber genug der Worte. Guckt wieder vorbei und lasst Euch überraschen.

Peace.
von Thomas Euler - veröffentlicht in: Vermischtes
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