Tuesday, 1. april 2008 2 01 /04 /Apr. /2008 03:19
Ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, der ziemlich gespannt auf Dramaking wartet. Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: so heißt das am 18.04. erscheinende Album von Franky Kubrick. Nach dem wirklich gelungenen Mixtape dürften die Erwartungen zudem noch ein bisschen höher liegen. Ich kenne einige Leute, die Franky in ihrer persönlichen Top 5 der deutschen Artists führen und das vielleicht nicht zu Unrecht.

Jetzt gibt es das Snippet in Videoform und jeder darf sich einen ersten Eindruck machen. Wobei ich persönlich nicht viel von den Dingern halte, weil sie den wirklichen Vibe eines Albums eigentlich nie transportieren. Dieses Snippet kann allerdings mit zumindest einer Besonderheit aufwarten. Der Host ist nämlich niemand geringeres als Frankys Sohn. Meine Oma hätte vermutlich gesagt: "Süß der Kleine". Word.





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von Thomas Euler - veröffentlicht in: News
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Monday, 31. march 2008 1 31 /03 /März /2008 09:30
Zwei aktuelle Mixtapes gibt es derzeit zum kostenlosen Download im Netz. Einmal hätten wir da I've Already Outshined Your Favorite Rapper von Superstar Jay & Busta Rhymes und dann wäre da noch das neuste Machwerk von dem Sirup-Junk #1 aka Lil Wayne The Drought Is Over IV. Beides sind übrigens Appetithappen für das jeweils kommende Album.


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von Thomas Euler - veröffentlicht in: Netzmusik
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Monday, 31. march 2008 1 31 /03 /März /2008 08:30
Meine Lieblings-US-Newcomer zum Start in die neue Woche. Kick Rule Everything Around Me!




Mehr über Jungs erfahrt ihr bei Interesse im Interview oder in der Review.
von Thomas Euler - veröffentlicht in: Start in den Tag
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Monday, 31. march 2008 1 31 /03 /März /2008 05:47
Grade bin ich auf einen wirklich hörenswerten Podcast gestoßen. Darin unterhalten sich drei der bekannteren HipHop-Blogger aus den USA, Jay Smooth, Krisna Best und DBert aka Afronerd über den aktuellen Zustand unserer Kultur. Die Themen sind drüben die gleichen wie hier: Ist HipHop im Sterben begriffen? Sind die erfolgreichen Rapper verantwortungslos? Fehlt es den Kids an Wissen um die Historie? Was das ganze so interessant macht - es könnte ja bei diesen Themen schnell eine Anklagetirade im 'Früher-war-alles-besser-Stil' entstehen - sind die differenzierten Meinungen der drei, denen ein überdurchschnittlicher Erfahrungsschatz zugesprochen werden kann. Sind ja auch alle schon ein paar Jährchen dabei. Wer also 90 Minuten Zeit und zudem ausreichende Englischkenntnisse mitbringt, dem sei ans Herz gelegt sich das Ding anzuhören. Ist übrigens knapp 2 Monate alt, kann also sein, dass es der ein oder andere vielleicht schon kennt. Egal.


Zu ein paar der Themen die angesprochen werden noch einige Anmerkungen. Zu Beginn geht es um die ewige Frage ob Rap früher besser war. Über diese Frage habe ich hier schon mal was geschrieben, aber ich wiederhole mich gerne: Nein.

Früher wie heute wird einem die gute Musik eben nicht einfach auf dem Silbertablett serviert, sondern man muss aktiv werden und suchen. Diese Suche wird heute dank dem Internet, besonders durch Blogs und Communities, sogar noch vereinfacht. Und eigentlich ist es doch genau das, was einem Musikliebhaber die größte Freude bereitet: Neues entdecken. Besonders Neues, das doch nicht jeder kennt. Und wer ernsthaft behauptet, es gäbe ja im ganzen Rapeinheitsbrei nichts mehr zu entdecken, der sieht einfach die Perlen vor lauter Säuen nicht.

Eine andere interessante These kommt zudem von Jay Smooth, als es darum geht, ob zwischen ihrer und der jungen HipHop Generation (alle drei sind schon jenseits der 30) eine große Lücke klafft. Diese verneint er nicht und führt als einen Grund an, dass derzeit eine Generation von Musikhörern heranwächst, die erstmals in der Geschichte mit digitalen Produkionen aufwächst. Für sie sei analoge (aka 'echte') Musik Kram für alte Leute. Ist das so? Ich bin selbst viel mit echter Musik, auch jenseits von HipHop, aufgewachsen und zähle ja auch nicht mehr zu den ganz jungen Kids, daher weiß ich nicht, ob er recht hat. Falls dem so ist, wird es noch spannender, wenn er weiterdenkt.

Seiner Theorie nach - und das widerum kann ich nachvollziehen und bestätigen - ist es grade der Mash-up-Charakter von HipHop, sich allen verfügbaren Stilen zu bedienen und was eigenes daraus zu basteln, der beim Hörer zu einer Horizonterweiterung führt. Das verwendete Jazzsample im Lieblingsbeat auch mal im Original hören oder den zitierten Autor auch mal als Buch in die Hand nehmen. Wenn jetzt allerdings nur noch Synthiebässe und digitale Kickdrums durch den Äther schallen gibt es für die Kids nach Smooths Ansicht auch nichts mehr zu entdecken. Klingt schlüssig.

Dann geht es auch noch ums Business. Stirbt Rap, weil die Plattenverkäufe einbrechen? Hier sind wir bei einem meiner Lieblingsthemen, zu dem ebenfalls ein sehr richtiger Satz fällt: Grade wenn die etablierten Strukturen aufbrechen (aka the big 4), weil ihre Businessmodelle nicht mehr funktionieren, gibt es wieder Raum für Neues. Aktuell, so die Aussage, krankt es daran, dass die geldgebende Industrie ein Bild im Kopf hat, sozusagen den Prototyp des kommerziell verwertbaren HipHops, und alles andere außer acht lässt. Word up!

Dass es auch ohne Majorsupport (und im Zweifel sogar ganz ohne große Maschinerie im Hintergrund) möglich ist sein Auskommen von der Musik zu bestreiten, wurde hier ja schon mal behandelt. Künftig wird es in meinen Augen immer wichtiger werden, nicht mehr in Plattenverkäufen zu denken, sondern auch andere Wege in Betracht zu ziehen, um sein Künstlerleben zu finanzieren. Spontan fiele mir da so einiges ein, aber das soll ja jetzt nicht Thema sein. Denn es geht um diesen Podcast und den sollt ihr Euch bei Gelegenheit mal geben.


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von Thomas Euler - veröffentlicht in: Vermischtes
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Sunday, 30. march 2008 7 30 /03 /März /2008 19:29
Künftig gibt es hier einmal wöchentlich einen bunten Mix ausgewählter Rapmusik. Diesesmal ist das ganze mit Hilfe von Last.fm realisiert, wobei ich noch auf der Suche nach einer geeigneteren Lösung bin. Leider funktioniert der Player von Last.fm nur im Shuffle-Modus, weshalb derjenige, der die Tracks in der angedachten Reihenfolge hören möchte nicht drumrum kommt, den Link ganz oben im Widget zu drücken, der direkt zu der Playlist führt. Dort kann man dann die Tracks in der angedachten Reihenfolge und in voller Länge einzeln aufrufen. So, viel Spaß!


von Thomas Euler - veröffentlicht in: Netzmusik
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Saturday, 29. march 2008 6 29 /03 /März /2008 22:20
Da sich bei mir in den letzten Wochen so einige Alben und Mixtapes, meist von bis dato eher unbekannteren Künstlern, angesammelt haben, die es zu einem Großteil kostenlos im Internet zu finden gibt, wird es in den nächsten Tagen einige Kurzreviews geben. Anstatt das ganze Album detailliert zu besprechen, gibt es ein paar Sätze zum Album, Anspieltipps und die Ausfälle im knappen Überblick. Abgerundet von der Tracklist hat dann jeder selbst die Gelegenheit, sich eine Meinung zu dem jeweiligen Werk zu bilden.



Defekte - Bretter die die Welt bedeuten
Den Anfang macht die Bremer Crew Defekte mit ihrem Mixtape Bretter, die die Welt bedeuten.  Ursprünglich ist die Formation '96 gegründet worden, zwischenzeitlich gab es eine Bandpause und seit geraumer Zeit arbeitet man nun wieder gemeinsam an Musik. Aktuelles Ergebnis dieser Arbeit ist besagtes Mixtape, das es über die MySpaceseite der Band zum kostenlosen Download gibt.

Dass die Jungs nicht das erste Mal an einem Mic stehen merkt man deutlich. In den meisten Tracks ist der Flow irgendwo zwischen "durchaus anständig" bis zu "top geflowt" angesiedelt. Thematisch findet man vor allem Battle- und Representertracks, die handwerklich gut gemacht sind, das Rad aber in den meisten Fällen nicht neu erfinden. Die wirklichen Highlights der Platte finden sich an anderer Stelle, wenn die Jungs ihre Ansichten zu so manchem Thema und ihr Storytellingtalent durchblicken lassen. Mein Favorit ist der Track 'n 5er auf Credo, auf dem vom broke sein berichtet wird, ohne dass dabei der Humor verloren ginge: "Aus meiner Dusche kommt Wasser / nur nie ist es warm / Ich bin keine Niete nur arm". Auch einige der Punchlines sind durchaus gelungener Natur. Kritikpunkt ist, dass die Jungs in keinem der Tracks deutlich ihre Namen nennen, was es schwierig macht zu erkennen, wer grade am Mic ist.

Musikalisch weiß das Mixtape fast durchgängig zu überzeugen. Die meisten Produktionen stammen von 7inch und der Mainzer Shuko hat ebenfalls einen Beat beigesteuert. Bleibt zu konstatieren: Viele Samples, auch vokaler Natur, insgesamt ein warmes Soundambiente und ein paar basslastige Nummern sorgen für Abwechslung und einen roten Faden, der sich durch das Tape zieht.

Insgesamt ist Bretter, die die Welt bedeuten durchaus ein Reinhören wert und wird hiermit empfohlen.

Anspieltipps: Alles, Zoom, So Well, 'n 5er auf Credo

Tracklist:
01 Intro
02 Bleib für immer feat. Flomega
03 Nichts
04 Alles feat. Cpt Kebab & Flat Fiasko
05 Ein Tag feat. Leezy & Oshalot (GTP)
06 Zoom
07 Gut für dich feat. Rob Otnik (GTP)
08 Träum weiter
09 Yeah
10 Weihwasser feat. Rob Otnik
11 Guerilla Taktik feat. Willow Blockmode & Malle Mallorca
12 Weitersagen
13 So well
14 Nightflight feat. Eduardo Continous
15 ´n 5er auf Credo feat. Ian Rian

[Downloadlink]

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von Thomas Euler - veröffentlicht in: Reviews
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Saturday, 29. march 2008 6 29 /03 /März /2008 16:03
Lil Wayne - A Milli

Ich bin wahrlich kein Fan von Weezy, aber der Track ist ein Brett. Da kann ich schlicht und ergreifend nichts anderes sagen. Punkt.


Mixtape Download von DJ Solo

Pascal von Itsrap.de empfiehlt ein Mash-up Tape von DJ Solo. Ich habe selbst noch nicht reingehört aber da er von einem "wirklich verrückten Teil" spricht, vertraue ich ihm einfach und 'spreade the word".


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von Thomas Euler - veröffentlicht in: Netzmusik
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Saturday, 29. march 2008 6 29 /03 /März /2008 15:39
Staiger neuer Chefredakteur bei Rap.de

Nachdem der Bunker (R.I.P.) dicht gemacht hat brauchte Marcus Staiger natürlich eine neue Beschäftigung und hat diese nun auch gefunden: Er wird neuer Chef bei Rap.de und will das Portal in diesem Zuge gleich gehörig umgestalten. Er selbst sagt:
"Hip Hop in Deutschland braucht einen Arschtritt. Wir werden ein kritisches und dabei sehr unterhaltsames Magazin machen! Das bedeutet zum Beispiel auch, dass man ein Album für gut befindet, wenn es gut ist und schlecht nennt, wenn es schlecht ist."

Außerdem habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass er auch in die Blogosphäre eintauchen will. Weiß da jemand Näheres? Gibt es gar schon ein Blog von Staiger? Wäre jedenfalls ein heißer Kandidat für den Feedreader.
(via Wildstylemag)


Schlammschlacht um Tupac-Artikel der Times geht weiter

Nachdem sich die LA Times samt Autor Chuck Philips bereits für den vermutlich falschen Artikel über den '94er Anschlag auf Pac entschuldigt haben, forder Jimmy 'Henchman' Rosemond nun die Entlassung von Philips. Der Artikel hätte seiner Reputation unwiderbringlichen Schaden zugefügt und daher sei dies mehr als gerechtfertigt. Ob die Times deshalb allerdings wirklich einen Pullitzer Preisträger feuert? Ich habe meine Zweifel.
(via HipHopDX)


Prodigy bloggt (oder so ähnlich) für Vibe.com

Eigentlich ist es ja kein richtiges Blog, was Prodigy nun auf Vibe.com betreibt. Eher eine Kolumne, die nun wöchentlich auf Vibe.com veröffentlicht werden soll. Trotzdem wird man künftig wohl ein Mal die Woche was neues von ihm lesen können. Momentan sitzt er ja im Bau und hat von daher wohl genug Zeit zum Schreiben. Die er übrigens auch in seine bald erscheinende Autobiographie steckt.
Was er übrigens schreibt geht weit über die spärlichen Pressenews in so manchem Künstlerblog hinaus:
"DON’T TRY TO USE THIS AS AN OPPORTUNITY FOR YOU TO ACT TUFF, LIKE YOU SOME TYPE OF INTELLECTUAL THUG.  TRYING TO ACT AS IF PRODIGY IS WRONG FOR SHARING HIS LIKES AND DISLIKES WITH THE WORLD.  YOU KNOW WHAT, I SAT BACK AND LOOKED AT THE ENTIRE RAP GAME; I WANTED TO DO THE THINGS THAT PEOPLE AREN’T DOING:

#1  STOP WEARING JEWELRY! EVERYBODY GOT A CHAIN, BRACELET, RINGS OR A WATCH ON LOOKING LIKE A BUNCH OF CLONES, SO I DECIDED TO BE THE FIRST HARDCORE RAPPER TO OPENLY TELL PEOPLE THAT I DON’T WEAR JEWELRY ANYMORE. I’M NOT TRYING TO PREACH TO PEOPLE WHAT THEY SHOULD DO, I’M JUST TELLING PEOPLE WHAT I’M CHOOSING…

#2   BE MORE OPEN WITH MY FANS AND THE WORLD ABOUT THE THINGS THAT I’VE BEEN RESEARCHING AND STUDYING FOR YEARS:  THE ILLUMINATI, THE SECRET GOVERNMENT, BOHEMIAN GROVE SOCIETY, SECRET SOCIETIES, THE ORIGIN OF CULTURES AND RACES, THE ORIGIN OF RELIGION, AND ESPECIALLY THE ORIGIN OF THE ROYAL FAMILY, THE FEDERAL RESERVE AND WORLD BANKING SYSTEM…

AT THE SAME TIME BEING MORE OPEN WITH FANS AND THE WORLD ABOUT REAL PERSONAL THINGS LIKE MY HEALTH.  I HAVE A DEADLY DISEASE CALLED SICKLE CELL ANEMIA THAT I WAS BORN WITH THAT AFFECTS MILLIONS OF OTHERS PRIMARILY IN THE BLACK AND LATINO CULTURES.  I FEEL I CAN INSPIRE OTHERS WITH THIS SICKLE CELL DISEASE TO BE STRONG AND BELIEVE IN THEMSELVES.  

#3  BE MORE OPEN ABOUT MY HOME LIFE, WHICH INCLUDES MY FAMILY-- MY WIFE WHO I’VE BEEN WITH FOR OVER 14 YEARS AND 3 CHILDREN.  AND WHAT I DO FOR A LIVING, WHICH IS MUSIC, MY EXPERIENCES WITH IT, AND MY CHOICE OF MUSIC."

Einzig das mit dem Caps Lock sollte er sich noch mal überlegen. Auch was er übers Bloggen schreibt ist lesenswert, aber seht selbst. Werde ich auf jeden Fall beobachten, stellt einen potentiellen Kandidaten für die Aufnahme in die nächsten Top 10 der Künstlerblogs dar.


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von Thomas Euler - veröffentlicht in: News
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Friday, 28. march 2008 5 28 /03 /März /2008 20:36
Im Allgemeinen hat HipHop hierzulande keinen allzu guten Ruf, weshalb sich die meisten Unternehmen eher von ihm distanzieren. Anders sieht dies scheinbar bei AXE aus. Vielleicht ist dem Ein oder Anderen schonmal dieses Video im Musikfernsehen begegnet:




Es ist der Song Don't Sweat That von einem gewissen Dr. StayDry. Schon der Name mag dem Ein oder Anderen etwas suspekt vorkommen. So auch Georg Krüger vom Magix Blog, dem einige Ähnlichkeiten zu üblichen AXE-Kampagnen auffielen. Er ist der Sache nachgegangen und hat schließlich offenbar Beweise für seine These finden können: Dr. StayDry ist nichts weiter als eine Werbefigur von Axe, ohne dass Axe allerdings als Sponsor erkennbar wäre, ein "Branded Artist" sozusagen.

Als Beweis dient Krüger ein Schriftstück aus dem AXE-Marketing, in das er Einblick erhalten hat. Dort heißt es:
Basically is all about developing a new campaign for a product launch of Axe Dry. The first country to launch will be Germany in January 2008.

Axe Dry is an anti-perspirant with a clear product benefit: Axe Dry stops you sweating - and allows you to focus on getting the girl. In a nutshell – the problem guys face is the terrifying prospect of being seen to be sweating during those different situations when they are making a move on a girl. Axe Dry eliminates this worry.

MUSIC TRACK:Supplied by Mgeacult. We do not have a final version yet.Currently it is a really hiphop related track. We are still working on the compatibility to get a top ten track. Our hope is that the music from the video will become famous and there may also be the opportunity to release this track in local markets – to help create fame / talkability around the campaign. Please find attached a layout of the track.

CAST:The casting for the main act of the video has been arrangend byMegacult. Our criteria for Dr. Stay Dry were looking for a contemporary dandy. A benchmark is André 3000 from Outkast or LennyKravitz. DR. STAY DRY is not a typical rapper. He does not need to work with status symbols. He is standing above Hip Hop. He just plays with Hip Hop symbols in an ironic way.

Auf den ersten Blick vielleicht noch eine ganz lustige Idee, doch könnte es aus wettbewerbsrechtlicher Sicht durchaus negative Konsequenzen für AXE geben, sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dass auch Gelder an MTVIVA geflossen sind, um die Rotation auf den Sendern anzukurbeln. Über die künstlerische Fragwürdigkeit eines derart entstandenen Songs (und in diesem Fall auch "Musiker") muss man wohl keine Worte verlieren.

Dabei kann Marketing mit Rapkünstlern so gut und ebenso transparent sein, wenn wir uns etwa an die Sixt/Manuellsen-Kolaboration erinnern. Außerdem fällt auf, dass sich Lumidee für diese Aktion hergibt - vermutlich ein Indiz dafür, dass sie finanziell wohl auch schon mal besser dastand. Ihre Beteiligung unterstreicht zudem, dass die Kampagne wohl einzig auf den deutschen Markt ausgelegt ist - hier ist sie dank ihrer Savas-Features bekannter als in den Staaten. Das traurige ist nur, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass der Song in den Blackmusic-Areas der örtlichen Großraumdiskothek sein Airplay schon bekommen wird. Ist zwar musikalisch null innovativ aber durchaus solide produziert.

Was mich interessieren würde: Weiß jemand wer hinter diesem StayDry steckt? Klingt ja nicht so, als würde der Gute das erste Mal am Mic stehen.


Weiterführende Artikel:
>> Magix Blog: Dr. StayDry eine AXE Kampagne?
>> Magix Blog: Dr. Stay Dry entlarvt !
>> Magix Blog: Amtlich: Dr. Stay Dry ist Branded Entertainment von AXE
>> Werbeblogger: Dr. Stay Dry ist gefakter Rapper von Axe/Unilever

Ähnliche Artikel:
>> Sixt und Manuellsen starten gemeinsame Kampagne


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Friday, 28. march 2008 5 28 /03 /März /2008 08:30
Heute morgen gibt es einen fantastischen Track von Blu & Exile mit ebenso fantastischem Video:





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